Mehr Transparenz bei Wahlen im Thurgau

Jetzt Doppelproporz einführen!

Im Kanton Thurgau verzerrt das heutige Wahlsystem den Wählerwillen. Schon kleine Veränderungen im Wähleranteil führen zu massiven Sitzverschiebungen im Grossen Rat – oder zu unverdienten Mandaten wegen undurchsichtigen Listenverbindungen.

Das wollen wir ändern – mit dem Doppelproporz nach Pukelsheim: Für mehr Fairness, Transparenz und Vertrauen in unsere Demokratie.

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Die Initiative

Weil deine Stimme zählen soll. Ohne Tricks.

Das Problem

  • Unser aktuelles Wahlsystem (Hagenbach-Bischoff) führt zu schiefen Ergebnissen.

  • Oftmals entscheiden Listenverbindungen über Mandate – nicht der direkte Wählerwille.

  • Bereits ein minimaler Rückgang im Wähleranteil kann massive Sitzverluste bedeuten.

  • Die grosse Anzahl Wahlzettel erschwert die Übersicht und ärgert grosse Teile der Bevölkerung.

Beispiel 1

Partei A erreicht mit ihrem Wähleranteil 0.6 Mandate, erhält aber keinen Sitz. Tritt sie alleine an, gehen diese Stimmen verloren. Verbindet die kleinere Partei A ihre Liste mit der grösseren Partei B, kann diese profitieren: Die Stimmen von Partei A werden ihr zugerechnet. Mit 4.6 Mandaten kann Partei B profitieren – sie gewinnt dank der Listenverbindung mit Partei A einen 5. Sitz.

Beispiel 2

Bei den letzten Grossratswahlen verlor die Partei C trotz nur 1.1 % weniger Wähleranteil gleich drei Sitze – ein Drittel ihrer 9-köpfigen Fraktion, denn in drei Bezirken wurde ihr Wähleranteil «abgerundet». Der Wähleranteil im Kanton hätte mit dem Doppelproporz nach Pukelsheim (ohne Mindestquorum) 8 Sitze bedeutet. Das ist demokratisch nicht vertretbar.

Die Lösung

  • Der Doppelproporz nach Pukelsheim stellt sicher, dass alle Stimmen gleich zählen.

  • Listenverbindungen werden überflüssig.

  • Das Parlament bildet den Wählerwillen genau ab.

Vorbild-Kantone

10 andere Kantone setzen bereits seit Jahren auf Wahlen nach dem Doppelproporz-Verfahren. In keinem dieser Kantone wurde das System nach der Einführung in Frage gestellt. Es hat sich bewährt: Das System ist fairer, transparenter und verständlicher.

So funktioniert der Doppelproporz

  • Stimmen werden zuerst kantonal ausgewertet → ergibt eine faire Sitzverteilung pro Partei.
  • Danach werden die Sitze auf die Bezirke verteilt – proportional zur Parteistärke.
  • Die Gesamtzahl der Sitze, die jedem Bezirk zusteht, ändert sich nicht.

Das Resultat: Kein Verlust durch Listenwirrwarr, keine Restmandate durch Zufall. Sondern: Klarer Wählerwille.

Der Initiativtext

«Die Gesetzgebung für die Wahlen des Grossen Rats des Kantons Thurgau ist so zu ändern, dass anstelle des heutigen Proporzwahlsystems nach Hagenbach-Bischoff das System des Doppelproporzes nach Pukelsheim ohne Mindestquorum angewendet wird.»

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Helfen Sie mit, das Thurgauer Wahlsystem zu erneuern – für mehr Fairness und Transparenz! Herzlichen Dank.

Konto / Zahlbar an
CH22 8080 8008 4794 9526 8
Volksinitiative „Doppelproporz“
c/o Grünliberale Partei GLP
8500 Frauenfeld

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Argumentarium

8 Gute Gründe für den Doppelproporz

Thurgauer Volksinitiative Doppelproporz (doppelter Pukelsheim):
Initiativkomitee „Faires Wahlsystem im Thurgau – jede Stimme zählt“
Argumentarium

  • Hohe Abbildungsgenauigkeit der gesamten kantonalen Wählerlandschaft im Grossen Rat: Die Sitzverteilung stimmt sehr genau mit den politischen Kräfteverhältnissen auf kantonaler Ebene überein.
  • Alle Wählerinnen und Wähler haben somit in etwa den gleichen Einfluss auf das Wahlresultat (Gleichbehandlung aller Wählerinnen und Wähler).
  • Kleine Parteien werden aufgrund der gesamtkantonalen Stimmenzahl bei der Sitzverteilung eines Grossratsmandats besser berücksichtigt: Eine kleine Partei, die in keinem Wahlkreis ein Vollmandat erreicht hätte, kann aufgrund der gesamtkantonalen Stimmenzahl einen Grossratssitz erhalten. Zudem ist das natürliche Quorum tiefer als beim Wahlsystem nach Hagenbach-Bischoff, womit insgesamt weniger Stimmen benötigt werden, um einen Sitz im Grossen Rat zu erlangen, was auch zu weniger gewichtslosen Stimmen führt.
  • Es sind keine Listen- und Unterlistenverbindungen notwendig, welche die Willensbildung der Stimmberechtigten beeinträchtigen können und damit der Transparenz eines Wahlsystems eher abträglich sind
  • Die Anzahl der zu vergebenden Sitze pro Bezirk bleibt gleich und damit die Nähe zu örtlichen Begehren / Begebenheiten.

  • Mit den heutigen technischen Möglichkeiten ist das Umstellen auf das Doppelproporz-Verfahren keine Frage des «Könnens», sondern des «Wollens». Oft wird argumentiert, das Doppelproporz-Verfahren sei kompliziert. Dabei geht vergessen, dass das System Hagenbach-Bischoff noch bis vor wenigen Jahren händisch ausgewertet werden musste – und wegen den Listenverbindungen hoch komplex und undurchsichtig ist.

  • Seit der Einführung des jetzigen Wahlverfahren haben sich die technischen Möglichkeiten zu elektronischer und iterativen Berechnungsmethoden verändert und benötigen keine händische Berechnungsformel mehr

  • Das bestehende Wahlverfahren nach Hagenbach-Bischoff weist bei der Verteilung der Restmandate eine Schwäche auf, da hier die grösseren Parteien bevorzugt werden. Dies wurde erkannt, deshalb wurden Listenverbindungen ermöglicht. Allerdings machen diese das System weniger transparent.

Komitee

Wer steht hinter der Initiative?

Komiteemitglieder

Ueli Fisch (Alt-Kantonsrat GLP, Präsident Initiativkomitee) | Elisabeth Rickenbach (Kantonsrätin EVP, Vizepräsidentin Initiativkomitee) |  Didi Feuerle (Kantonsrat Grüne) | Isabelle Vonlanthen-Specker (Kantonsrätin Grüne) |  Fabian Andres (EVP) | Christian Mader (Kantonsrat EDU) | Marcel Wittwer (Kantonsrat EDU) | Robin Spiri (Kantonsrat Aufrecht) | Pascal Singh (Präsident Aufrecht TG) | Stefan Leuthold (Kantonsrat und Präsident GLP TG) |  Marina Bruggmann (Kantonsrätin und Präsidentin SP TG)

Unterstützungskomitee

Reto Ammann, Kantonsrat GLP | Jacob Auer, Kantonsrat SP | Karin Bétrisey, Kantonsrätin Grüne | Marlise Bornhauser, Alt- Kantonsrätin EDU | Bernhard Braun, Kantonsrat Grüne | Nicolas Brühwiler, Bezirkspräsident EVP Weinfelden | Christian Caviezel, Kantonsrat EDU | Luca Dal Dosso, Gemeinderat und Bezirkspräsident GLP Kreuzlingen | Lukas Dick, Vizepräsident EDU TG | Mathias Dietz, Kantonsrat EVP | Peter Dransfeld, Kantonsrat Grüne | Brigitta Engeli, Kantonsrätin Grüne | Christina Fäsi-Egloff, Kantonsrätin EVP | Sandro Gehri, Gemeinderat + Co-Präsident Grüne Weinfelden | Kenny Greber, Kantonsrat SP | Michael Haldemann, Alt-Kantonsrat + Bezirkspräsident GLP Münchwilen | Marc Haltiner, GLP | Cornelia Hauser, Kantonsrätin Grüne | Linda Hess, Kantonsrätin SP | Celina Hug, Kantonsrätin GLP | Ueli Keller, Kantonsrat Grüne | Lukas Madörin, Kantonsrat EDU | Elina Müller, Kantonsrätin SP | Mathis Müller, Kantonsrat Grüne | Sandrine Nicolic-Fuss, Kantonsrätin SP | Marcel Preiss, Kantonsrat GLP | Sandra Reinhart, Kantonsrätin Grüne | Matthias Riggenbach, Gemeinderat + Bezirkspräsident GLP Weinfelden | Jost Rüegg, Kantonsrat, Grüne | Andreas Schelling, Bezirkspräsident GLP Frauenfeld | Peter Schenk, Kantonsrat EDU | Traudi Schönegger, Kantonsrätin SP | Alexander Sigg, Kantonsrat GLP | Andreas Sigrist, Kantonsrat EDU | Roger Stieger, Kantonsrat EVP | Christian Stricker, Kantonsrat EVP | Simon Vogel, Kantonsrat Grüne | Simon Weilenmann, Kantonsrat Grüne | Iwan Wüst-Singer, Alt- Kantonsrat EDU | Roland Wyss, Kantonsrat EVP | Edith Wohlfender, Kantonsrätin SP | Nicole Zeitner, Kantonsrätin GLP

(wird laufend ergänzt)

Veranstaltungen & Einsätze

Keine anstehenden Veranstaltungen